„Jeden Morgen steht ein Dummer auf“

Drei ganz unterschiedliche Charaktere erwarten uns an diesem Abend und dass sie nicht zum ersten Mal hier sind, erzählen sie uns auch gleich. Alle zusammen haben sich zum ersten Mal auf der startUp.connect Night getroffen. Marius lernte Sebastian an einem der ersten Abende kennen. Am nächsten Tag kam eine Nachricht von Rafael, ob er nicht Interesse hätte bei ihrem Projekt mitzumachen – die Geburtsstunde des Gründerteams von happyhotel.  Dass sie alle für diese Sache brennen, merkt man sofort. Marius, Rafael und Sebastian sind die Gründer von happyhotel. Ein Budgetierungstool für die Hotellerie, das den Hotelier bei der Kalkulation seiner Zimmerpreise unterstützen soll.

Im Dialog erklären uns die drei, was sie dazu motiviert auch abends nach ihren regulären Jobs nochmal an den Schreibtisch zu sitzen. Es ist der Ehrgeiz etwas Eigenes auf die Beine zu stellen, selbst etwas Groß zu machen und gemeinsam für eine Sache zu brennen. Marius erklärt lachend, dass es schon mal Tiefen gibt oder die Motivation an manchen Tagen nicht ganz so hoch. Aber für sowas ist man dann auch zu dritt und bringt sich gegenseitig dazu den Spaß am Projekt wieder zu finden und auch mal einen Schritt aus seiner Komfortzone zu wagen.

Mit 300 Euro „Startkapital“ ging es los – 280 Euro liegen aktuell noch auf dem gemeinsamen Konto. Das zeigt auch, eine Idee auszuprobieren ist manchmal gar nicht so teuer, sondern kostet nur Zeit. Gründen im Nebenerwerb hat für Rafael einen ganz einfachen Grund: es nimmt den finanziellen Druck, man hat gleichzeitig ein berufliches Netzwerk und groß zu verlieren hat man sowieso nichts.

Ideen haben viele, nur umsetzen tun sie die wenigsten und das liegt meistens nicht an der Qualität der Idee, sondern das auch Mut, einige Opfer im Alltag und auch Biss dazugehört. Gründen ist ein Langzeitprojekt bei dem man dann auch wieder die ein oder anderen Bücher wälzen oder ein paar Tutorials durcharbeiten muss. Neben der eigenen Weiterbildung und unterschiedlichen Fähigkeiten im Gründerteam, berichtet uns Sebastian, ist ein gutes Netzwerk in die Branche ein wesentlicher Faktor. Sebastian ist Sohn eines Hoteliers und kennt die Hotelbranche sowohl von innen als auch von außen.

Neben der Leidenschaft zur Sache haben Marius, Rafael und Sebastian uns auch mitgegeben, dass ein Besuch der startUp.connect Night einem manchmal ganz neue Perspektiven aufzeigt.